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Literatur
(Die grünen Bezeichnungen nach den Klappentexten weisen auf einen Bibliothekscode hin. Siehe auch: www.nebis.ch)
Theorie (Definitionen, Ursachen, usw.)
Brunner Romuald, Resch Franz (Hg.): Borderline-Störungen und selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen. Ätiologie, Diagnostik und Therapie, Vandenhoeck & Ruprecht 2008, ISBN 978-3-525-49115-7. Klappentext: Stimmungsschwankungen, Identitätsstörungen und Selbstdestruktivität sind nicht selten Ausdruck einer gestörten Persönlichkeitsentwicklung im Jugendalter und können sich als Borderline-Syndrom klinisch manifestieren. Obwohl der Beginn der Erkrankung in der Kindheit liegt und sich im Jugendalter häufig zur diagnostizierbaren Störung entwickelt, wurde dieses Erkrankungsbild bisher überwiegend nur im Erwachsenenalter untersucht. Die wissenschaftlich fundierten Beiträge dieses Bandes informieren umfassend zum Thema Borderline-Störung im Jugendalter.
Gneist Joachim: Wenn Hass und Liebe sich umarmen. Das Borderline-Syndrom, Piper 2007, ISBN 978-3-492-23890-8. Klappentext: Drei bis vier Millionen Menschen leiden in Deutschland am Borderline-Syndrom, das als die Krankheit unserer Kultur verstanden wird: In keiner anderen Symptomatik seelischen Leidens spiegeln sich in dieser Schärfe charakteristische Merkmale unserer Gesellschaft: Orientierungslosigkeit, Zerstörungswut, aber auch eine neue Sinn- und Identitätssuche. (INFODOC Zürich, 14992)
Katschnig Heinz, Demal Ulrike, Lenz Gerhard, Berger Peter (Hg.): Die extrovertierten Persönlichkeitsstörungen. Borderline, Histrionische, Narzisstische und Antisoziale Lebensstrategien, facultas 2000, ISBN 978-3-850-76486-5. Klappentext: „Borderline“, „narzisstisch“, „antisozial“ und „histrionisch“ sind nähere Bezeichnungen für Persönlichkeitsstörungen, denen gemeinsam ist, dass sie ein „Publikum“ brauchen. Der Leser gewinnt wichtige Einblicke in den Stand der Forschung über Formen, Entstehung und Behandlungsmöglichkeiten von extrovertierten Persönlichkeitsstörungen. Die gut verständliche und wissenschaftlich fundierte Aufbereitung der unterschiedlichen Aspekte macht dieses Gebiet erstmals einem grösseren Leserkreis verständlich. (ZB Zürich, GGN54866, Freihand 02)
Kreisman Jerold J. und Straus Hal: Ich hasse dich, verlass mich nicht. Die schwarzweiße Welt der Borderline-Persönlichkeit, Kösel 2006, ISBN 978-3-466-30719-7. Klappentext: Es ist bezeichnend für Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, dass sie grosse Angst davor haben, verlassen zu werden. Sie klammern sich an andere, sind aber dennoch unfähig, intime Beziehungen aufrechtzuerhalten, und stossen die Menschen weg, von denen sie geliebt werden. Sie machen erschreckende und aufreibende Stimmungsschwankungen durch und haben oft Angst, plötzlich wahnsinnig zu werden und emotional regelrecht auszubluten. Die Autoren veranschaulichen mit vielen Fallbeispielen die Symptomatik dieser Krankheit und stellen verschiedene Therapiemöglichkeiten vor. (ZB Zürich, GGN64614, Freihand 02)
Mertz J. Erik: Borderline, Weder tot noch lebendig, Enke 2000, ISBN 978-3-131-25951-6. Klappentext: Der Autor beschreibt das Massenphänomen des funktionierenden 'blanden' Borderlinekranken in seinem alltäglichen Umfeld und die subtil destruktiven Wirkungen, die von ihm ausgehen. Als völlig beziehungsunfähiger Mensch kann sich der Borderlinekranke widerstandslos mit den anonymen Mechanismen der modernen Lebens- und Arbeitswelt verschalten und ist deshalb in den Funktionseliten deutlich überrepräsentiert. (ZB Zürich, GGN54264, Freihand 02)
Möhlenkamp Gerd: Was ist eine Borderline-Störung? Antworten auf die wichtigsten Fragen, Vandenhoeck & Ruprecht 2006, ISBN 978-3-525-46217-1. Klappentext: Was ist eine Borderline-Störung? Nur wer sich selbst versteht und zum Experten in eigener Sache wird, kann etwas ändern. Dieses Buch ersetzt keine Psychotherapie, klärt aber auf über Ursachen, typische Probleme und mögliche Lösungswege.
Nowack Nicolas: Alkoholismus und Borderline-Syndrom. Grundlagen, Zusammenhänge, Forschungsergebnisse, Kovac Verlag 1993, ISBN 978-3-860-64036-4. Klappentext: Dieses aktuelle Buch bietet in Psychiatrischer Forschung und Klinik Tätigen weiterführende Informationen zu Alkoholismus und Borderline-Persönlichkeitsstörung. In knapper und verständlicher Form werden Ergebnisse und theoretische Hintergründe dieser Störungen vorgestellt, so dass auch dem weniger Erfahrenen ein rascher Einstieg in dieses Gebiet möglich wird. Weiterführende Literaturhinweise können einem grossen Quellenverzeichnis entnommen werden, das die wesentliche Literatur enthält. Die hier ebenfalls vorgestellte Studie verglich Alkoholabhängige mit Alkoholmissbrauchern (nach DSM-III), u.a. mittels dem Diagnostischen Interview für Patienten mit einer Borderline-Störung (DIB), das hier beschrieben und abgedruckt wird. Der umfangreiche tabellarische Anhang dürfte insbesondere für Wissenschaftler von Interesse sein, denen er konkrete Vergleichsdaten an die Hand gibt. (ZB Zürich, GGN61915, Freihand 02)
Pfeifer Samuel: Borderline – Emotional instabile Persönlichkeitsstörung – Diagnose, Therapie, Seelsorge, Klinik Sonnenhalde, 2003, ISBN 978-3-905709-08-7.
Pfeifer Samuel, Bräumer Hansjörg: Die zerrissene Seele. Borderline-Störungen und Seelsorge, Brockhaus Verlag 2004, ISBN 978-3-417-20644-9. Klappentext: Borderline - das bedeutet eigentlich Grenzlinie. Dieses Buch beschäftigt sich mit Grenzgängern ganz besonderer Art: Menschen, die von höchst widersprüchlichen Gefühlen hin und her gerissen werden. Sie schwanken zwischen Eigensucht und Selbsthass, Verletzlichkeit und Selbstverletzung, Rückzug und Sehnsucht nach Beziehung. Dramatische "Borderliner" hat es in der Geschichte wohl immer gegeben. Und doch scheint sich bei den Patienten, die in den letzten Jahren Ärzte und Therapeuten aufsuchen, in ausgeprägter Weise die Befindlichkeit des modernen Menschen in seiner ganzen Zerrissenheit und Unbeständigkeit zu spiegeln. Nicht wenige von ihnen gingen durch die Hölle eines sexuellen Missbrauchs, alle leiden sie an einer tiefgreifenden Störung der Identität: "Das bin ich, mit meinen Eigenschaften, meinen Gaben, meinem Körper" - einer Borderline-Persönlichkeit fehlt in all diesen Punkten jede Gewissheit. "Borderliner" kommen nicht nur selbst an ihre Grenzen, sie beanspruchen auch Seelsorger, Therapeuten, Betreuer und Angehörige in höchstem Maße, denn das Krankheitsbild ist schillernd und zeigt Überlappungen mit anderen psychiatrischen Problemfeldern. Wo liegt die Grenze zwischen zwanghaften Handlungen und Besessenheit, zwischen Krankheit und Dämonie? Wie kann man jemandem helfen, der sich auf einer Achterbahn der Gefühle befindet, ohne selbst den widersprüchlichen Empfindungen hilflos ausgesetzt zu sein?
Röhr Heinz-Peter: Weg aus dem Chaos. Borderline-Persönlichkeiten erkennen, verstehen und begleiten, dtv 2007, ISBN 978-3-423-34286-5. Klappentext: Für Borderline-Persönlichkeiten gibt es nur ein Entweder-Oder und der Wechsel von einem Extrem ins andere erfolgt blitzartig und unerwartet. Inneres Chaos, Beziehungsprobleme und oft auch die Flucht in eine Sucht sind die Folgen. Anhand des Märchens „Hans, mein Igel“ vermittelt Heinz-Peter Röhr das notwendige Wissen über Entstehung, Verlauf und Therapiemöglichkeiten der Borderline-Störung. (INFODOC Zürich, 14987)
Diplomarbeiten
Buergel-Goodwin Friedel: Borderline Persönlichkeitsstörung – historischer Überblick, Diagnostik, Therapieformen, GRIN Verlag 2007, ISBN 978-3-638-74775-2. Abstract: Borderline heißt zu deutsch einfach nur Grenzlinie. Dieser Begriff entstand schon 1938, als Ärzte, Therapeuten und Wissenschaftler dieses Krankheitsbild weder der Gruppe der Neurosen noch der Psychosen so recht zuordnen konnten, so dass sie sich schließlich auf diesen Begriff geeinigt haben. In der modernen Literatur und Wissenschaft spricht man heute von einer emotional-instabilen Persönlichkeit, womit das Kernelement und der Ursprung dieser Erkrankung treffend beschrieben sind. Auch wenn Menschen mit einer Borderlineerkrankung sich manchmal an der Grenze zwischen Leben und Tod bewegen, so liegt ihre Hauptschwierigkeit in einer emotionalen Regulationsstörung. Der Text gibt zuerst einen allgemeinen, historischen, sowie epidemiologischen Überblick über diese "Störung" und widmet sich im weiteren Kapitel Fragen zur Diagnostik und Ätiologie. Im letzten Teil des Textes widmet sich der Autor dann den verschiedenen Therapieformen.
Heider Daniela: Zum Verständnis des Borderline-Syndroms für die Praxis der Sozialen Arbeit, GRIN Verlag 2007, ISBN 978-3-638-73961-0. Abstract: Die Erklärung der verschiedenen verwendeten Begriffe zum Thema "Borderline" steht am Anfang meiner Diplomarbeit, um in Kurzform einen Einstieg zu schaffen. Des Weiteren werde ich typische Arbeitsfelder skizzieren, in denen Sozialarbeiter mit Borderlinern in Kontakt kommen können.In Punkt 2 gehe ich erst allgemein auf Persönlichkeitsstörungen und schließlich auf die Diagnosekriterien für eine Borderline-Persönlichkeitsstörung nach dem DSM IV ein. An dieser Stelle erläutere ich anhand eines praktischen Beispiels die typischen Symptome, weil sie meist das erste sind, was ins Auge fällt, wenn man mit Klienten arbeitet, die von der Borderline- Störung betroffen sind. Anschließend widme ich mich der Frage der Auswirkung einer Diagnosestellung sowohl auf gesellschaftlicher Ebene als auch auf der Ebene der Beziehung zwischen Betreuer und Klient.Eine wichtige Grundlage des Verständnisses für die Betroffenen ist es, die unterschiedlichen Erklärungsansätze für Borderline-Störungen zu kennen. In Punkt 3 fasse ich einige davon zusammen.Punkt 4 geht auf die Angehörigen und das weitere Umfeld von Borderline-Klienten ein, was nicht einfach ist, da es hierzu kaum Literatur gibt. Außerdem besteht im Raum Stuttgart nach meiner Kenntnis keine Selbsthilfegruppe für Angehörige, weshalb ich bei meiner Recherche vollständig auf das Internet angewiesen war. Zum Umfeld von Borderline-Klienten zähle ich nicht nur die Angehörigen, sondern auch den Therapeuten oder Betreuer des Betroffenen; deshalb stelle ich ein Interview mit dem Mitarbeiter eines Sozialpsychiatrischen Dienstes vor, um einen Einblick in den Arbeitsalltag zu geben.Daraus ergibt sich eine Verbindung zu Punkt 5, den unterschiedlichen Therapieansätzen. Natürlich kann ich die Prozesse der verschiedenen Therapien nicht vollständig in meiner Arbeit darstellen, aber ich möchte einzelne Methoden kurz anführen.Meinen Praxisteil erläutere ich unter Punkt 6. Dieser Punkt umfasst die Beschreibung der Betreuung von zwei Klientinnen, die deutliche Borderline-Züge aufwiesen und mit denen ich jeweils ein halbes Jahr gearbeitet habe. Mit diesen persönlichen Erfahrungen, die ich in der Arbeit mit Borderlinern gemacht habe, schließe ich meine Diplomarbeit ab.
Kurzmann Katharina: Borderline – Grenzgänger aus psychoanalytischer und anthroposophischer Sicht, GRIN Verlag 2007, ISBN 978-3-638-79754-2. Abstract: In vielen Büchern, Kommentaren und Essays wird sie als typische Störung unserer Zeit beschrieben. Und es scheint tatsächlich so zu sein, dass Menschen mit dieser Persönlichkeitsstörung den modernen Menschen in seiner Zerrissenheit, Unbeständigkeit, Vielseitigkeit und Unberechenbarkeit widerspiegeln. Zwar gibt es auch Beispiele aus der Vergangenheit die auf eine Borderline-Persönlichkeitsstörung schließen lassen, doch in den letzten Jahren ist diese Erkrankung immer mehr in das Sichtfeld von Therapeuten und Ärzten gerückt. Einleitend sollen sich in Kapital 2. nicht nur die Begriffsdefinitionen wieder finden, sondern auch die Klassifikationssysteme DSM-IV und ICD-10 dargestellt werden. Abgeschlossen wird dieses Kapital mit der der Epidemiologie der Borderline-Persönlichkeitsstörung. In Kapital 3. wird sowohl die Genese als auch das Erscheinungsbild der Borderline-Persönlichkeit aus psychoanalytischer Sicht geschildert. Die dort zitierten Autoren und Autorinnen sind nur eine kleine Auswahl, da es mittlerweile sehr viele verschiedene wissenschaftliche und therapeutische Ausrichtungen und deshalb auch viele Theorien zur Entwicklung dieser Störung gibt. Gemeinsam ist allen Konzepten, dass die Entwicklung der Borderline-Persönlichkeit in den ersten drei Lebensjahren angesiedelt ist und deshalb auch als frühe Störung bezeichnet wird. Auch die konfliktbehaftete Beziehung zu den engen Bezugspersonen bildet die jeweilige Ausgangsthese. Anschließend beschreibe ich, wie sich Menschen mit der Borderline-Störung verhalten und wie sie auf andere wirken. Die Grundannahmen dabei stimmen weitestgehend mit den diagnostischen Merkmalen des DSM-IV überein. Die Borderline-Persönlichkeitsstörung soll in Kapital 4. aus anthroposophischer Sicht heraus geschildert werden. Sie wird dort als Inkarnationsstörung gesehen. Dieser Ansatz ist sehr viel unbekannter als der der Psychoanalyse und gerade deshalb möchte ich auch dieses Konzept mit einbeziehen. Kapital 5. umfasst drei verschiedene Therapieansätze. Alle drei habe ich gewählt um einen möglichst breiten Überblick über die Konzeptionen und Möglichkeiten einer Behandlung zu geben.
Schäfer David: Bewegungstherapie bei Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung, GRIN Verlag 2007, ISBN 978-3-638-70013-9. Abstract: Personen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bilden nach denen mit Suchtproblemen und Depressionen die drittgrößte Gruppe innerhalb der psychischen Erkrankungen (GNEIST, 1999, S. 11).Ausgehend von mehr als 14.000 Patienten in der Bundesrepublik ist es überraschend, dass die meisten Publikationen, die sich mit dem Thema BPS beschäftigen, aus den letzten Jahren sind. Insbesondere zum Themenbereich der Bewegungs- oder Sporttherapie lassen sich keine Publikationen finden. Als einzige Schrift zu diesem Thema kann eine Diplomarbeit der DSHS Köln aus dem Jahre 2000 angeführt werden, welche jedoch von rein theoretischer Art ist und auf keiner empirischen Untersuchung basiert. Aufgrund dieser Ausgangssituation kann die Vermutung aufgestellt werden, dass bewegungs- oder sporttherapeutische Konzepte für BPS-Patienten weitgehend unbekannt und daher im klinischen Alltag nicht üblich sind.Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich primär mit zwei Hauptbereichen: der Erhebung der aktuellen Situation der stationären Versorgung und der Vorstellung eines bewegungstherapeutischen Konzepts.Das Konzept soll als Anregung verstanden werden und wird den Kliniken, die sich während der Befragung interessiert geäußert hatten, zur Verfügung gestellt werden. Da das Konzept vom Autor selber nicht in der Praxis durchgeführt wurde, wird die praktische Umsetzung durch die Therapeuten der entsprechenden Kliniken erfolgen. Interessant wäre eine erneute Befragung der Therapeuten nach etwa einem halben Jahr, wenn Erfahrungen mit dem Konzept gesammelt wurden, um so herauszufinden, welche Teile eventuell modifiziert werden müssten.
Stiglmayr Christian: Spannungszustände und dissoziative Zustände bei Patientinnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung – Eine kontrollierte Feldstudie, Peter Lang Verlag 2003, ISBN 3-631-50462-4. Klappentext: Patientinnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPD) berichten von aversiven Spannungszuständen, welche häufig mit dissoziativen Zuständen einher gehen. Der Autor stellt den empirischen Forschungsstand zu diesen Themen umfassend dar. Im empirischen Teil der Arbeit untersucht er den Verlauf dieser Spannungszustände und deren Zusammenhang mit dissoziativen Zuständen. Zu diesem Zweck erhielten Patientinnen mit einer BPS und Kontrollprobandinnen für 48 Stunden einen handheld-PC, welcher stündlich zur Einschätzung der fraglichen Parameter aufforderte. Die Ergebnisse belegen bei Borderline-Patientinnen ein erhöhtes Spannungsniveau, welches häufiger ausgelöst wird, schneller ansteigt und länger bestehen bleibt. Schliesslich korrelieren Spannungszustände hoch signifikant mit dissoziativen Zuständen. (ZB Zürich GGN78834)
Streicher Bianca: Borderline-Persönlichkeiten in der Gruppenarbeit, GRIN Verlag 2007, ISBN 978-3-638-72831-7. Abstract: Die Zahl der hilfesuchenden Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung ist sowohl in psychotherapeutischen als auch in sozialarbeiterischen, sozialpädagogischen, erzieherischen und seelsorgerlichen Bereichen in den letzten Jahren deutlich angestiegen (vgl. Heigl-Evers 2002, S.7). Mit dieser Zunahme erhöhte sich ebenfalls ihr quantitatives Auftreten in unterschiedlichen Gruppen, wie z.B. betreuten Wohngruppen, Therapiegruppen oder Selbsthilfegruppen. So befasst sich die vorliegende Arbeit mit den Auswirkungen der Borderline-Persönlichkeitsstörung auf das Individuum und die Interdependenz zur Gruppe.
Erlebnisberichte
Anders Berit: Ich heisse Berit und habe eine Borderline-Störung, Patmos 2006, ISBN 978-3-491-69818-5. Klappentext: In tagebuchartigen Aufzeichnungen beschreibt die Autorin ihren Weg aus dem inneren Chaos und ihren fast übermenschlichen Kampf gegen Sucht, Hoffnungslosigkeit und tiefe Depression. Ihrer auf das Wesentliche konzentrierten und doch bildhaften Sprache kann sich der Leser nicht verschliessen. Betroffene werden sich in vielen der beschriebenen Erfahrungen wieder finden und Mut gewinnen; Angehörige und andere Menschen, die mit Borderline-Persönlichkeiten leben und arbeiten, ein Verständnis für deren Verhalten entwickeln.
Augustin Kerstin, Augustin Werner: Unter Käseglocken – Reflexionen Borderline. Ein Erfahrungsbericht, Fouque Literaturverlag 2006, ISBN 978-3-865-48700-1. Klappentext: Die Geschichte ist die: Meine Freundin fühlte sich irgendwie komisch, ging zum Nervenarzt, der erzählte was von gestörter Persönlichkeit, Angstattacken, Neurosen und so weiter, sie hatte Schlafstörungen, konnte sich und natürlich mich immerzu mittendrin nicht mehr leiden, drohte damit, wieder zu kotzen anzufangen, drohte ist zuviel gesagt, stellte es vielmehr in Aussicht, war bei einer Analytikerin, die am liebsten gleich Technisches Hilfswerk und den Katastrophenschutz geholt hätte, kam dann irgendwann in eine tolle Kurklinik, wurde dort von einem Mitbruder vergewaltigt, erzählte mir mit tonlosem Zischen, ein Kind von einem anderen sei doch wohl besser als gar keins, konnte sich meine ein wenig verständnislose Reaktion nicht erklären und schnitt sich drei Tage später mit zwei beherzten Handbewegungen die Pulsadern auf. Manchmal ist das Leben halt so schnell. Natürlich hatten wir in der Zeit vor dem Nervenarzt und nach dem Erstbesuch bei der Analytikerin auch glückliche Momente. Allerdings durften diese nicht zu lange anhalten, da sonst die gute Stimmung im Eimer gewesen wäre.
Braun Katja: Fairytales. Liebe auf der Grenzlinie Borderline, Starks-Sture Verlag 2007, ISBN 978-3-939-58605-0. Klappentext: Alles ist Caprice. Sie lieben jene ohne Maß, die sie bald ohne Grund hassen werden. Als Carina Sanders Rian Conner kennen lernte sah es so aus, als sei es Vorsehung gewesen. So, als hätten zwei Seelenverwandte sich endlich gefunden. Ihre Zeit zusammen war erfüllt von gegenseitigem Verständnis und Übereinstimmung, wie man sie nur selten findet. Sie schienen sich so ähnlich zu sein und es sah so aus, als würde Rian sie über alles lieben – sie tat es! Es war die ganz große Liebe! Doch schon sehr bald traten ein paar seltsame Verhaltensweisen von Rian zum Vorschein, die ihr zu denken gaben: Rian liebte zu viel! Umso unverständlicher also, das das alles, was sich als etwas ganz Großes angekündigt hatte, von einem Moment zum nächsten in Frage gestellt wurde und durch zufällige Aufdeckung eines ganzen Berges von Lügen wie eine Seifenblase zerplatzte. Für Carina begann eine Zeit von quälendem hin- und her Gerissensein zwischen der großen Frage nach dem WARUM!? Sollte sie Rian fortan einfach nur ignorieren und ihr Leben „ganz normal“ weiterleben, so, als wäre nichts gewesen? Sie konnte es nicht! Er hatte ihr Herz zu sehr berührt. Ruhe und Frieden konnte sie erst langsam finden, als sie glaubte, das WARUM tatsächlich gefunden zu haben: Rian litt unter der Borderline-Persönlichkeitsstörung! Das Puzzle fügte sich, nur so erschien alles einen Sinn zu geben! Nun konnte ihre eigentliche Trauerarbeit beginnen: Sie erforschte die Thematik, die sie hinter Rians Verhalten vermutete und schrieb dieses Buch. Würde sie Rian fortan wieder normal entgegentreten können; ohne Wut, Trauen, Enttäuschung und auch ohne Hoffnung? Wenn ihre Vermutung nicht stimmte, wenn sie sich doch irrte, dann beruht ihre große Liebesgeschichte vielleicht doch nur auf Fairytales...
Brutscheck Silke: Auf den Spuren meiner Angst, Projekte-Verlag 2006, ISBN 978-3-866-34058-9. Klappentext: Sophie Barthel ist 32 Jahre alt und steht bereits vor den Trümmern ihres Lebens. Im ständigen Kampf zwischen Depressionen, Essstörungen, Todessehnsucht und Todesangst findet sie sich in einer Psychosomatischen Klinik in Sachsen wieder. Der Psychotherapeut Dr. Wolter stellt eine posttraumatische Belastungsstörung sowie Anteile des Borderline-Syndroms fest und diagnostiziert weiterhin eine Persönlichkeitsstörung. Erst allmählich beginnt Sophie, sich zu öffnen, die Geschichte ihres verrückten und chaotischen Lebens aufzuschreiben und sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Dabei durchlebt sie noch einmal jede Phase ihres oft schmerzlichen Lebens. Häufig ist sie kurz davor, aufzugeben. Doch mit Hilfe von Ärzten, Verwandten und Freunden kämpft sie weiter. Ein einfühlsamer Erlebnisbericht!
Detert Peter, Prior Ingeborg: Auf der Kippe. Wenn Ärzte, Justiz und Gesellschaft versagen – mein extremes Leben mit der Borderline-Krankheit, Heyne Verlag 2008, ISBN 978-3-453-15400-1. Klappentext: Ein psychisch Erkrankter, der wie ein Schwerverbrecher behandelt wird - ein Justizsystem, das sich keine Mühe gibt, die Fakten richtig zu beurteilen - und eine Gesellschaft, die lieber nicht so genau hinsieht: Dies ist die bewegende Biografie einer Borderline-Persönlichkeit, deren wahre Krankheit über Jahre nicht erkannt wird. Und es ist gleichzeitig ein kritisches Spiegelbild der deutschen Justiz und ihrer Behörden, die nicht zuletzt Mitschuld tragen am Lebensweg von Peter Detert.
Engl Dorothea: Borderline, Books on Demand 2007, ISBN 978-3-837-01102-9. Klappentext: Biographischer Bericht einer Mutter über das Leben ihrer Tochter. Das Borderline-Syndrom ist eine Erkrankung, unter der viele Menschen schrecklich leiden Dieser persönliche Bericht einer Mutter erzählt die Krankheitsgeschichte ihrer Tochter Ab dem Beginn ihrer Pubertät beginnt eine Odyssee durch Kliniken und Psychiatrien, die geprägt ist von etlichen Höhen und Tiefen, Lichtblicken und Verzweiflungstaten. Doch wer hilft ihr beim Kampf mit sich selbst?
Flemming Timm: Ich – mein grösster Feind, Bastei 2007, ISBN 978-3-404-61613-8. Klappentext: Borderline à damit wird eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Gefühlen beschrieben. Timm Flemming bekam 2002 die Diagnose, durch die seine Ängste und Schmerzen endlich einen Namen erhielten. Von kleinauf galt er als eigenwillig, seltsam, "anders". Die Eltern nehmen sich beide das Leben, als er vierzehn ist. Seine Trauer schlägt sich in Depressionen, einer Essstörung und ersten Selbstverletzungen nieder. Es beginnt ein harter Weg mit mehreren Klinikaufenthalten. Heute hat Timm ein stabiles Leben aufgebaut und gelernt, Borderline nicht nur als Fluch, sondern auch als Segen zu betrachten, seine Kreativität auszuleben und seine extreme Sensibilität sinnvoll zu nutzen. Die Presse über „Ich - mein größter Feind“: Timm Flemming bekam 2002 die Diagnose Borderline. In seinem bewegenden Buch schildert der21-jährige schonungslos seine traumatische Kindheit. Ein großartiges Beispiel dafür, wie jemand erfolgreich den Kampf ums Überleben aufnimmt. Hamburger Abendblatt
Knuf Andreas (Hg.): Gesundung ist möglich! Borderline-Betroffene berichten, Balance Buch + Medien 2008, ISBN 978-3-86739-034-7. Klappentext: „Ich gebe mir selbst endlich die Chance, stärker zu werden. Jeden Tag steigen mein Wille und mein Selbstvertrauen. Es braucht Übung, Übung, Übung, um das in der Therapie Gelernte auch täglich anzuwenden. Doch ich gebe nicht auf. Niemals. Nun bin ich seit fast einem Jahr symptomfrei. Ende dieses Semesters werde ich mein Studium abschliessen. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich.“ Thomas.
Dieses Buch zeigt, dass Genesung von einer Borderline-Störung möglich ist und wie sie gelingen kann. Ein Mutmachbuch!
Knuf Andreas (Hg.): Leben auf der Grenze. Erfahrungen mit Borderline, Balance Buch + Medien 2007, ISBN 978-3-86739-003-3. Klappentext: Dieses Buch ist eine Chance: Zwanzig Menschen mit Borderline-Erfahrung, Betroffene und Angehörige, schreiben über ihr Leben, über ihre Gefühle, über ihren Umgang mit sich und anderen. Die Texte schaffen Verständnis und zeigen, dass Veränderungen möglich sind und es gelingen kann, eine neue Haltung sich selbst gegenüber zu gewinnen und liebevoller mit sich, seiner Familie und seinen Freunden umzugehen. (INFODOC Zürich, 15018)
Lazara Angelina J.: Diagnose: Borderline-Persönlichkeitsstörung …und dabei wollte ich doch nur ein ganz normales Leben leben!, Projekte-Verlag 2004, ISBN 978-3-937-02732-6. Klappentext: Dieses Buch erzählt die Geschichte dreier Frauen, die verzweifelt versuchen ein normales Leben zu führen. Es ist ein Tatsachenbericht und beruht ausschliesslich auf wahren Begebenheiten, die das Leben schrieb. Es soll aufklären über die Krankheit „Borderline-Persönlichkeitsstörung“, ihre Ursachen, die Entstehung, den Verlauf und die Hilfen, die nötig sind, um damit zu überleben. Es ist ein Buch, das nicht leicht zu lesen ist, aber es ist für die bestimmt, die der Wahrheit ins Gesicht zu sehen bereit sind und wirklich erfahren wollen, was diese Krankheit für Betroffene und Angehörige bedeutet. Bitte lesen Sie es mit Achtung gegenüber diesen Frauen, denn sie haben die „Hölle auf Erden“ erlebt.
Labrèche Marie-Sissi: Borderline. Ein Buch wie ein Blitzschlag, Berliner Taschenbuch 2004, ISBN 978-3-833-30015-8. Klappentext: Krank nennen das die Ärzte, diese Sucht nach Nähe, diesen Hunger, sich geliebt zu fühlen oder zumindest gebraucht. Weswegen Sissi gerade mit diesem ekligen Typen auf ein schäbiges Hotelzimmer gegangen ist. Doch wenn das Leben zum Verrücktwerden ist, stürzt man sich besser hinein. Und deshalb rennt Sissi los, immer mit ihrer Fantasie-Bazooka bewaffnet, denn überall lauern Monster - etwa in Gestalt ihrer Mutter mit dem glasigen Blick, oder ihrer Großmutter mit der eisernen Hand, die Sissi unermüdlich vor Serienkillern, Kinderschändern und anderem warnt. Solche Bilder fressen einen auf, und so schaltet Sissi auf Schnellvorlauf und bannt die Flut der Bilder, indem sie in sie hineinschlüpft.
Luengen Roman: Sinn? Unsinn! Wahnsinn! Einmal Borderline und zurück, Wagner Verlag 2007, ISBN 978-3-866-83123-0. Klappentext: Was der Autor und seine Freunde mit einem mutmaßlichen Borderliner erlebten, ist unglaublich ... ja, es wirkt sogar unglaubwürdig. Jedoch garantiert der Autor nebst zig Zeugen die Authentizität dieser spannungsgeladenen Erzählung. Wenn selbst Psychologen und Psychiater bei der multiplen Persönlichkeitsstörung „Borderline-Syndrom“ vor sehr schwierigen Aufgaben stehen, wie mag es erst einem unbedarften Laien ergehen, wenn ein Mensch dieses Kalibers dessen Lebensweg (durch)kreuzt!? Da nützt keine Erfahrung, keine Logik, keine Menschenkenntnis? Ein Borderliner wirft alles über den Haufen... sich selbst eingeschlossen!
Mell Gerhard: Mein Name ist Borderline. Die Story, Wiesenburg Verlag 1998, ISBN 978-3-932-49717-9. Klappentext: "Das autobiographische Buch, lakonisch nur Die Story genannt, schildert Mells Träume, Phantasien, Qualen. Es sind die luziden Erinnerungen eines gefolterten Kindes, die geschriebenen Worte eines kranken Ichs. Und so mag die Sprache für manch zartbesaiteten Leser pornographisch und abstossend wirken, kleidet die Handlung aber in einen dichten, mehr als passenden Rahmen. Mell hat ein sicheres Gespür für Rhythmus und das Brechen von Tabus, er tut es, ohne dies extra betonen zu müssen...Ein nötiges, ein wichtiges Buch!" (Urs Böke).
Nic Simone: Gina oder ein Hundeleben im Borderliner-Land, Books on Demand 2005, ISBN 978-3-833-43208-8. Klappentext: Auf merkwürdige Art und Weise (oder ist es Vorsehung) sind die Erlebnisse des blinden, von Räude zerfressenen Mops-Terriers Gina aus dem Tierheim mit der Lebensgeschichte der 50-jährigen Simone verwoben.So wie einst die Tierheimleute Gina das Leben retten und ihr ihre schlimmen Erfahrungen vergessen machen, hilft nun der Hund seinem neuen Fauchen Simone, ihre Probleme aufzuarbeiten. Der kleine Hund, der nicht mal bellen kann, lässt Simone Worte finden, die beide in diesem Buch aufgeschrieben haben. Und nicht nur das. Gina begleitet Simone in deren geliebtes Borderliner-Land und hilft dem geneigten Leser einen kleinen Einblick in die gestörte Seele dieser Frau zu gewinnen. Dabei lassen Ginas Charme und naiver Hundewitz den Leser unter Tränen lächeln.
Noel Vincent E.: Sarah – Vom Ende meines langsamen Abschieds, Wiesenburg Verlag 2007, ISBN 978-3-937101-73-6. Klappentext: Was bedeutet uns das Leben? Ist es ein Traum? Nach aussen scheine ich ein ganz normales Mädchen zu sein, das sich in nichts von allen anderen unterscheidet. Doch wenn ich die Augen schliesse, fühle ich nichts als nur die Narben. Die Welt hört tatsächlich auf, Wirklichkeit zu sein, und wird zu einem Traum, während sich der Klang des Daseins verändert, so sanft und voller Ruhe… all die Jahre gab es nichts als eine Welt aus Glas und Stille, dann kamst du, und nach dir soll es nichts mehr geben. Ich bin nicht an Dingen interessiert, an denen ich zweifeln muss – wenn du immer bei mir bleibst, wenn du mich niemals allein lässt und alles, was du zu mir sagst, ganz und gar ehrlich meinst, dann wird es keine Angst mehr und niemals wieder Rege anstelle deiner Wärme geben…
Schmid Michael: Frontbericht, Starks-Sture Verlag 2007, ISBN 978-3-939-58606-7. Klappentext: Meine Texte sollen kein Bekenntnis sein. Sie sind zwangsläufig Offenbarungen, da sie nie zu vollendende Exorzismen sind. Zig Wörter gibt es für mich und ich habe zig Namen. Ich bin eine Störung. Ich bin meine Störung, ich bin unendlich mehr als meine Störung, und doch bin ich nichts ohne meine Störung. Eine Leerstelle, die hat noch nicht einmal einen Mittelpunkt. Ich gravitiere um meinen Mittelpunkt, der selber außerhalb seiner selbst um sich selbst gravitiert. Es freut mich, geisteskrank zu sein. Mich reizt keine schwere Depression und keine Psychose. Ich bin vollauf zufrieden mit meiner Störung. Da ich mich als etwas Zerrissenes sehe, dies weder ändern will noch muss, darf mein Text Kampfplatz sein, Frontverlauf, unfertig und solange der Krieg dauert, will ich ein guter Soldat sein. Weil Krieg ist, ist dieses Buch ein unfertiger Katalog gefundener Splitter...
Stoll Janna: Auf der Spur der Schattenschwester, Frieling & Huffmann 2002, ISBN 978-3-8280-1797-9. Klappentext: 20 Jahre alt ist Janna, als bei ihr das Borderline-Syndrom, eine psychische Störung, diagnostiziert wird. Dabei wirkt die freundliche Blondine alles andere als krank: Fast immer lächelt sie strahlend: schließlich hat sie alles, was das Herz begehrt. Was also ist los mit Janna? Oft drängt es sie, sich physisch zu verletzen, und zuweilen verliert sie ganz die Lust am Leben. In dem Bestreben, eine mustergültige Tochter zu sein, wurden schwere seelische Verletzungen verdrängt, die nun zutage treten. Auf der Suche nach Zuwendung und Zärtlichkeit wurde sie als Kind sexuell missbraucht. Als in den Psychotherapien die Schattenschwester auftaucht, Jannas verschüttetes Unterbewusstsein, eröffnet sich ein dorniger Weg, der zu innerer Befreiung führt …
Ratgeber
Knuf Andreas, Tilly Christiane: Borderline – Das Selbsthilfebuch, Balance Buch + Medien 2008, ISBN 978-3-86739-004-0. Klappentext: Dieses Buch belegt: Alle Borderline-Betroffenen können durch Selbsthilfe in ihrem Leben vieles ändern und sich dadurch stabilisieren. Selbsthilfe ist kein Therapieersatz, doch das eigene Selbsthilfepotential zu entdecken und zu nutzen bedeutet, unabhängiger von der Hilfe anderer zu werden und auch ohne therapeutische Unterstützung zurechtzukommen.
Kreger Randi, Shirley James Paul: Das Schluss-mit-dem-Eiertanz – Arbeitsbuch. Für Angehörige von Menschen mit Borderline, Balance Buch + Medien 2007, ISBN 978-3-86739-011-8. Klappentext: Als Angehöriger eines Borderline-Betroffenen hat man es nicht leicht, seinen eigenen Standpunkt in der Beziehung zu finden: Reagiert man nur auf seine „Tänzchen“ – oder macht man eigene Schritte und zeigt Grenzen auf?
Dieses Buch enthält Tests und Übungen, um das eigene Verhalten zu erkennen und Alternativen zu eingefahrenen Mustern im Umgang miteinander zu entwickeln. Das Arbeitsbuch kann eigenständig gelesen werden, die vorherige Lektüre von „Schluss mit dem Eiertanz“ ist aber empfehlenswert.
Kreisman Jerold J. und Straus Hal: Zerrissen zwischen Extremen. Leben mit einer Borderline-Störung. Hilfen für Betroffene und Angehörige, Goldmann 2008, ISBN 978-3-442-16976-4. Klappentext: Bis vor kurzem galt die Borderline-Störung als kaum therapierbar. Mit neuen Erkenntnissen aus langjähriger Praxis bringen die Autoren neue Hoffnung. Sie machen die Krankheit besser begreifbar, bieten hilfreiche Strategien für das Leben mit Borderline und beschreiben die Erfolg versprechendsten Behandlungsmethoden. Wertvolle Unterstützung für Betroffene, Angehörige und medizinisches Fachpersonal. * Vom führenden Experten Dr. Jerold J. Kreisman. "Doch die wichtigste Botschaft dieses Werkes lautet, dass Borderlinekranke gute Heilungschancen haben, auch wenn sie enorm kämpfen müssen." Psychologie heute "Die Veröffentlichung ist mit viel Sachkenntnis und Sensibilität geschrieben, auch bei der Darstellung der Fallbeispiele." Berliner Behindertenzeitung.
Lawson Christine Ann: Borderline-Mütter und ihre Kinder. Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung, Psychosozial Verlag 2006, ISBN 978-3-89806-256-5. Klappentext: Die erste Liebe in unserem Leben ist unsere Mutter. Es ist für uns überlebenswichtig, ihr Gesicht, ihre Stimme, die Bedeutung ihrer Stimmungen und ihre Mimik zu erkennen. Christine Ann Lawson beschreibt einfühlsam und verständlich, wie Kinder von Borderline-Müttern unter den Stimmungsschwankungen und psychotischen Anfällen leiden und verzweifelt nach Strategien der Bewältigung dieser Erlebnisse suchen. Borderline-Mütter treten dabei ihren Kindern in vier verschiedenen Figuren gegenüber: als verwahrloste Mutter, die Einsiedlerin, die Königin und die Hexe. Lawson zeigt, wie man sich um die Verwahrloste kümmern kann, ohne sie retten zu müssen, und um die Einsiedlerin, ohne ihre Angst zu verstärken; wie man die Königin liebt, ohne ihr Untertan, und wie man mit der Hexe lebt, ohne ihr Opfer zu werden. (ZB Zürich, HGN6520, Freihand 02)
Mason Paul T., Kreger Randi: Schluss mit dem Eiertanz, Balance Buch + Medien 2008, ISBN 978-3-86739-005-7. Klappentext: „Was bleibt noch übrig, wenn unser Umgang mit dem anderen ein ewiger Eiertanz ist? Oberflächlicher Smalltalk, angespanntes Schweigen, jede Menge Stress. Was früher ein leichtfüssiger Tanz der Zuneigung und Nähe war, verwandelt sich in einen Maskenball, auf dem die beteiligten Personen mehr und mehr von ihrem wahren Ich verbergen.“ Borderline-Verhalten ist nicht nur für die Betroffenen anstrengend und oft zerstörerisch, sondern auch für Partner und Freunde. Die Autoren stellen die täglichen Verhaltens- und Beziehungsfallen dar und geben wertvolle Anregungen und Tipps, wie man selbst psychisch stabil bleiben und dennoch hilfreich für den Erkrankten sein kann.
Niklewski Günter, Riecke-Niklewski Rose: Leben mit einer Borderline-Störung. Ein Ratgeber für Betroffene, ihre Partner und Familien, TRIAS Verlag 2003, ISBN 978-3-8304-3332-3. Das Buch ist in fünf Kapitel gegliedert: 1. Was ist los mit mir? 2. Ursachen – Warum bin ich so? 3. Behandlungsmöglichkeiten – Was hilft mir? 4. Die Borderline-Störung in der Familie 5. Wie können Borderline-Partnerschaften gelingen? Einfach und verständlich geschrieben bietet dieser Ratgeber Hilfe und Unterstützung im Umgang mit der Krankheit.
Rahn Ewald: Borderline. Verstehen und bewältigen, Balance Buch + Medien 2007, ISBN 978-3-86739-006-4. Klappentext: Dieser Ratgeber informiert umfassend über alle Symptome, die zum Krankheitsbild Borderline gehören (können). Entstanden aus der gemeinsamen Arbeit von Betroffenen und Behandelnden überzeugt der Ratgeber durch die Vielfalt der Perspektiven. »Borderline« - die Diagnose ist ein Schock und hinterlässt sowohl bei den Betroffenen als auch bei ihren Angehörigen Ratlosigkeit. Es gibt keine andere psychische Störung mit einer derartig diffusen Symptomatik: Das Schwanken zwischen großer Nähe und übertriebener Distanz zu Freunden, risikohaftes bis selbstverletzendes Verhalten, häufig auch der Missbrauch von Alkohol und anderen Drogen - das sind die auffälligsten Merkmale einer Borderline-Störung. Ewald Rahn, ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Borderline-Behandlung, setzt mit diesem Ratgeber auf Entdramatisierung und bietet Betroffenen und Angehörigen lebenspraktische Orientierung.
Rösel Manuela: Wie der Falter in das Licht. Selbstakzeptanz in der Borderline-Beziehung, Starks-Sture Verlag 2007, ISBN 978-3-939586-02-9. Klappentext: Partner in einer Beziehung mit einer Borderline-Persönlichkeit sind immer großem Druck und emotionalen Belastungen ausgesetzt, da Teil dieser Persönlichkeitsstörung Idealisierung und Abwertung in unangemessenem Mass gelebt wird. Die Autorin vom Bestseller "Wenn lieben weh tut" zeigt nun in diesem Buch auf, wie sich Partner durch Selbstakzeptanz stärken können. Sie analysiert typische Fallbeispiele und belegt anhand dessen, dass es immer wiederkehrende Muster gibt, die einen Menschen in der Borderline-Beziehung hilflos verharren lässt. Manuela Rösel zeigt in Ihrem Selbsthilfebuch effektive Lösungsmöglichkeiten auf, die Betroffene sofort und einfach umsetzen können. Dieses Buch ist für jeden Betroffenen ein Muss und ist auch zur Aufarbeitung einer bereits beendeten Beziehung sehr geeignet.
Rösel Manuela: Wenn lieben weh tut. Ein Kommunikations-Ratgeber für Partner in der Borderline-Beziehung, Starks-Sture Verlag 2007, ISBN 978-3-9809496-7-5. Klappentext: „Wenn lieben weh tut“ richtet sich an Partnerinnen und Partner, die sich in einer Beziehung mit einem Menschen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung befinden. Diese Verbindungen stellen für die Betroffenen immer eine grosse emotionale Belastung dar, da sie in einen Strudel von Idealisierung und Abwertung geraten sind und oft nicht mehr weiter wissen.
Die Autorin Manuela Rösel, psychologische Beraterin in Berlin, beschreibt in ihrem Buch Lösungsmöglichkeiten, angemessen mit dem Partner, der an der Borderline-Persönlichkeitsstörung leidet, umzugehen. Dabei legt sie besonderen Wert auf die Entwicklung der Selbstwahrnehmung von Betroffenen, denn diese wird in der Borderline-Beziehung zunehmend untergraben. Die Autorin gibt wertvolle Informationen über das typische Verhalten beider Seiten. Sie geht insbesondere auf einfühlsame Kommunikation, Grenzsetzung und den Umgang mit charakteristischen Verhaltensweisen, wie doppelte Botschaften, emotionale Erpressung oder Selbstverletzung ein. Zuletzt gibt sie wertvolle Hinweise zur Trennung, sollte diese unumgänglich werden.
Schäfer Ulrike, Rüther Eckart, Sachsse Ulrich: Borderline-Störungen. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige, Vandenhoeck & Ruprecht 2006. ISBN 978-3-525-46249-2. Klappentext: Die Borderline-Störung ist eine psychische Erkrankung, die sowohl für den Betroffenen selbst als auch für seine Angehörigen eine schwierige Herausforderung darstellt. Viele Verhaltensweisen widersprüchlicher Art, starke Stimmungsschwankungen, heftige Auseinandersetzungen führen zu Belastungen und Verzweiflung. Verlustängste und reale Trennungserfahrungen sind oftmals die Folge. Der Ratgeber informiert über das Erkrankungsbild, mögliche Ursachen und Behandlungsstrategien. Selbsthilfe, verschiedene Therapieformen, der Einsatz von Medikamenten und Umgangsmöglichkeiten für die Angehörigen stehen im Mittelpunkt.
Sender Ingrid: Ratgeber: Das Borderline-Syndrom, CIP-Medien 2000, ISBN 978-3-932-09605-1. Klappentext: Betroffene und Angehörige finden hier eine Beschreibung aller Symptome und Beschwerden, die zum Krankheitsbild gehören. Dem therapeutischen Ansatz liegt die Dialektisch-Behaviorale Therapie von Marsha Linehan zugrunde, der es gelang, Einfühlungsvermögen und Zielstrebigkeit in der Therapie zu vereinen.
Szomoru Sonja, Valentin Viola, Engel Bert: borderline brach herz. Hilfe zur Trennungsverarbeitung für Borderline-Partner, Starks-Sture Verlag 2005, ISBN 978-3-9809496-5-1. Inhaltsverzeichnis: Vorwort 1. Die Borderline-Persönlichkeitsstörung - Grundsätzliches zur Borderline-Persönlichkeitsstörung - Kriterienkataloge - Sind wir nicht alle ein bisschen borderline? - Umgang mit Borderline-Persönlichkeiten 2. Die Struktur der Partner von Borderline-Erkrankten - Gemeinsamkeiten Angehöriger von Borderline-Persönlichkeiten - Bedeutung einer Beziehung zu einer Borderline-Persönlichkeit - Tendenzieller Beziehungsablauf 3. Die Trennung - Dramatik gehört immer dazu - Trennungshilfen 4. Nach der Trennung - Traumatisierung - Werteverlust - Die zentrale Frage nach dem Warum - Die erste Erleichterung - Wechsel zwischen Wut, Schmerz und Schuldgefühlen - Haben Borderliner ein Gewissen? Die "Schuld" wird nie gesühnt - Warum hört der Schmerz nicht auf? 5. Der Weg ins neue Leben - Die Zeit heilt alle Wunden - lassen Sie den Schmerz zu! - Therapie und Menschen - Sich selbst verzeihen - Werte neu ordnen und Grenzen wieder finden 6. Schwarz-weiße Fallbeispiele - Viola - Sonja - Bert - Lukas 7. Ein Verzeihen gibt es nicht?? 8. Das große Geschenk, das wir durch Borderline erhielten
Szomoru Sonja: Partnerbeziehung als Brutstätte von Borderline. Die Borderline-Persönlichkeiten und das Leid ihrer Helfershelfer, Starks-Sture Verlag 2004, ISBN 978-3-9809496-0-6. Klappentext: Die Borderline-Persönlichkeitsstörung tritt zunehmend ins Interesse der Öffentlichkeit. Trotz vermehrter Presseberichte bleibt das Thema für die meisten jedoch weiterhin in einem diffusen Licht von aggressivem oder autoaggressivem Verhalten Betroffener. Das große Leid von Menschen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung und vor allem von deren Angehörigen ist aber weitgehend unbeachtet. In diesem Buch wird äußerst feinfühlig auf die Problematik dieser psychischen Störung und die negativen Auswirkungen auf die Bezugspartner eingegangen. Besonderes Augenmerk wird auf die Verhaltensweisen der betroffenen Angehörigen gerichtet, denn diese tragen ebenso ihren Teil zum Ausbruch dieser Störung bei. Für jeden Leser eine aufschlussreiche Lektüre zum Thema und für manchen Partner von Menschen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung vielleicht eine Offenbarung! (ZB Zürich, GGN90259, Freihand 02)
van Herste Hans Georg: Das Borderline-Syndrom. Fallbeispiele zwischen Licht und Schatten, Fischer 2006, ISBN 978-3-830-10960-0. Klappentext: Hans Georg van Herste befasst sich seit über 20 Jahre mit dem Borderline - Syndrom und berichtet in diesem Buch über die Geschichten und Therapien einiger Patientinnen in einer für jeden verständlichen Art und Weise, um Zusammenhänge und Ursachen zu erläutern.
Literatur für Fachpersonen
Bateman Anthony W., Fonagy Peter: Psychotherapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Ein mentalisierungsgestütztes Behandlungskonzept, Psychosozial Verlag 2007, ISBN 978-3-898-06473-6. Klappentext: Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine schwere Charakterpathologie, unter der ungefähr zwei Prozent der Bevölkerung leiden. Bateman und Fonagy haben nun ein erfolgreiches, psychoanalytisch orientiertes Behandlungsverfahren entwickelt. In diesem Buch präsentieren die Autoren die erste ausführliche Darstellung dieser neuen mentalisierungsgestützten Behandlungsmethode. (ZB Zürich, GGN83443, Freihand 02; englische Ausgabe)
Beck Dieter, Dekkers Henriette, Langerhorst Ursula S.: Borderline-Erkrankungen, Freies Geistesleben 1998, ISBN 978-3-772-51747-1. Aus dem Inhalt: Die Entwicklung von Gehen, Sprechen und Denken und die Entstehung von Borderline-Erkrankungen / Grenzgänger zwischen Himmel und Erde - Borderline: eine Inkarnationsstörung der Seele auf dem Wege zur Welt / Heileurythmie mit Borderline-Patienten. (ZB Zürich, DA42679, Magazin 05)
Bohus Martin: Borderline-Störung, Hogrefe Verlag 2002, ISBN 978-3-8017-1096-5. Klappentext: Die Borderline-Störung ist eine komplexe, schwerwiegende und unspezifisch behandelt oft chronisch verlaufende Störung, die für die Betroffenen selbst und deren soziales Umfeld häufig an die Grenzen der emotionalen Belastbarkeit führt. Mit der Entwicklung von störungsspezifischen Behandlungskonzepten in den neunziger Jahren konnten erstmals empirisch abgesicherte Behandlungserfolge gezeigt werden. Das Buch basiert auf der Dialektisch-Behavioralen Psychotherapie von Marsha Linehan. In komprimierter Form werden die theoretischen Grundlagen, die Behandlungsprinzipien und -methoden vorgestellt. Der Band bietet zahlreiche praktische Hinweise zur Diagnosestellung, Behandlungsplanung, Entwicklung des Arbeitsbündnisses sowie zur Strukturierung der ambulanten und stationären Behandlung und der Methodenwahl. Therapeuten finden in diesem Band ein klar strukturiertes Behandlungskonzept sowie zahlreiche praxisorientierte Hinweise zur Bewältigung dieser therapeutischen Herausforderung. (ZB Zürich, GGN59061, Freihand 02)
Clarkin John F., Yeomans Frank E., Kernberg Otto F.: Psychotherapie der Borderline-Persönlichkeit. Manual zur psychodynamischen Therapie, Schattauer 2008, ISBN 978-3-794-52579-9. Klappentext: Für die Behandlung von Borderline-Patienten hat sich das Prinzip der Übertragungsfokussierten Psychotherapie (TFP) als außergewöhnlich erfolgreich erwiesen. Die völlig überarbeitete zweite Auflage verknüpft die mehr als 25-jährige Forschungsarbeit auf dem Gebiet der psychodynamischen Therapie mit der aktuellen empirischen Datenlage. (ZB Zürich, GGN20879, Freihand 02)
Dammann Gerhard, Janssen Paul L. (Hg.): Psychotherapie der Borderline-Störungen. Krankheitsmodelle und Therapiepraxisstörungsspezifisch und schulenübergreifend, Thieme Verlag 2007, ISBN 978-3-131-26862-4. Klappentext: Dieses Buch, das von 25 Autoren aus verschiedenen Therapieschulen verfasst wurde, wendet sich sowohl an Fachleute (Psychologen, Psychiater, Psychotherapeuten) wie auch an interessierte Laien. Bekannte Autoren diese Buches sind Léon Wurmser, Luise Reddemann, Martin Bohus, Otto Kernberg, Peter Fiedler, Michael Ermann und viele andere. Übersichtlich dargestellt werden die wichtigsten gegenwärtigen Therapieverfahren zur Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Insbesondere die psychodynamischen Methoden (tiefenpsychologisch, psychoanalytisch orientiert sowie die neue Übertragungsfokussierte Psychotherapie TFP) und die verhaltenstherapeutischen Verfahren (Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) nach Linehan oder kognitive Psychotherapie) zur Behandlung dieser Patientengruppe werden erläutert. Zudem gibt es Beiträge zur stationären Behandlung in Kliniken, zur medikamentösen Behandlung, zur Arbeit mit Kinder und Jugendlichen, zur Bedeutung von Trauma und von Familiensystemen. Aber auch sonst weniger häufig dargestellte Aspekte wie die Frage nach dem Einfluss des Geschlechts von Therapeut und Patient auf die Behandlung sowie die gesprächstherapeutische Behandlung werden erörtert. Das Buch gibt auch Hinweise wie Therapeuten (etwa mit Therapievereinbarungen, die in einem extra Kapitel dargestellt werden) in typischen Problemsituationen (etwa im Zusammenhang mit Krisen, Selbstverletzungen oder Ausbleiben von Therapiefortschritten) vorgehen könnten. Die unterschiedlichen Ansätze werden sowohl einander gegenüber gestellt, wie auch Möglichkeiten von integrativen Behandlungskonzepten erörtert. Ein Schlusskapitel stellt die gegenwärtigen Modelle, die es über die Entstehung der Borderline-Störung gibt dar und versucht Hinweise zu geben, wann und bei welchen Patienten, die jeweiligen Therapiemethoden unter Umständen besondere Vorteile haben könnten. Es wird sichtbar, dass das Wissen über die Behandelbarkeit dieser Störung in den letzten Jahren stark angewachsen ist. Der besondere Wert dieses Buchs liegt darin, dass von Experten ganz unterschiedliche Zugangswege störungsspezifisch dargestellt werden. Die beiden Herausgeber Dr. Gerhard Dammann (Basel/München) und Prof. Paul L. Janssen (Dortmund/Bochum) haben sich seit vielen Jahren eingehend mit der Behandlung der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ beschäftigt. (ZB Zürich, HGN30705, Freihand 02)
Dilling Horst: Leitlinien zur Behandlung der Borderline Persönlichkeitsstörung, Verlag Hans Huber 2005, ISBN 978-3-456-84130-4. Klappentext: Die Leitlinien zur Behandlung der Borderline Persönlichkeitsstörung bieten – auf breite wissenschaftliche Akzeptanz gestützte – Empfehlungen zur Therapieplanung und zur Umsetzung in der Praxis. Verlaufs- und behandlungsbezogene diagnostische Erwägungen werden berücksichtigt, wichtige Entscheidungshilfen zur Wahl der Therapiemethoden gegeben. Die Psychodynamische Psychotherapie, die Kognitive Verhaltenstherapie sowie die Gruppen-, Paar- und Familientherapie werden vorgestellt. Es folgen die psychopharmakologischen Behandlungsmöglichkeiten. Die wichtigsten Forschungsergebnisse und Hintergrundinformationen sind übersichtlich in gesonderten Abschnitten zusammengefasst.
Die von der American Psychiatric Association (APA) herausgegebenen Leitlinien stellen eine unentbehrliche Grundlage zur Qualitätssicherung in Klinik und Praxis dar. (ZB Zürich, GGN86845, Freihand 02)
Giampieri Patrizia (Hg.): Psychoanalyse im Dialog der Wissenschaften Bd 2, Kohlhammer 2003, ISBN 978-3-170-17424-5. Klappentext: Eine Zustandsaufnahme der angloamerikanischen Forschung in der Psychoanalyse erschließt neue epistemologische und klinische Dimensionen: die empirische psychoanalytische Psychotherapieforschung entwickelt eigene Messinstrumente, um Krankheitsbilder wie u. a. Depression, Borderline-Störungen, Schizophrenie präziser zu untersuchen und wirksamer zu behandeln. Experimentelle psychoanalytische Untersuchungen, die sich als Grundlagenforschung verstehen, überprüfen - z. B. als Subliminalitätsforschung - die Grundannahmen der Psychoanalyse. Auch die Fallstudienmethode erlebt dank der Neuropsychoanalyse eine Renaissance und ermöglicht u. a. eine effektivere Behandlung von Lernhemmungen und Aufmerksamkeitsdefizitstörungen. Die breite Rezeption der philosophy of mind seitens der angloamerikanischen Psychoanalyse, der Kognitions- und Neurowissenschaften, sowie die rege interdisziplinäre Kooperation dieser Nachbardisziplinen bilden einen common ground unterwegs zu einer allgemeinen Theorie des Mentalen. (ZB Zürich, GGN80082:2, Freihand 02)
Gunderson John G.: Borderline. Diagnostik, Therapie, Forschung, Verlag Hans Huber 2004, ISBN 978-3-456-84126-7. Klappentext: Der international renommierte Borderline-Experte John G. Gunderson gibt in diesem Buch umfassend und übersichtlich Auskunft zum aktuellen Forschungs- und Behandlungsstand. Diagnostik und Therapiemöglichkeiten werden vorgestellt. (ZB Zürich, GGN86844, Freihand 02)
Hofmann Ronald: Bindungsgestörte Kinder und Jugendliche mit einer Borderline-Störung. Ein Praxisbuch für Therapie, Betreuung und Beratung, Klett Cotta Verlag 2008, ISBN 978-3-608-94314-6. Klappentext: Man bezeichnet sie fast abfällig als 'Pendeltürkinder' und meint damit Kinder und Jugendliche, die Demütigungen, Erniedrigung, fehlende Liebe, Gewalt und damit verbundene tiefe emotionale Verletzungen erfahren haben. Die Betroffenen reagieren meist mit aggressiven, selbstdestruktiven und delinquenten Verhaltensweisen und werden oft schon frühzeitig zu 'Wanderern' zwischen Elternhaus, Jugendhilfe, Psychiatrie und Strafsystem. Der Autor beschreibt die Tragweite solcher Erfahrungen für die menschliche Entwicklung und zeigt ihre Bedeutung für die Entstehung von Borderline-Störungen.
Holbe Daniel Josef: Das Borderline-Syndrom – eine psychoanalytische Betrachtung, GRIN Verlag 2007, ISBN 978-3-638-85079-7. Abstract: Nach der Benennung medizinisch-diagnostischer Standards werden verschiedene Theorien frühkindlicher Störungen als Auslöser der Borderline-Persönlichkeitsstörung erörtert und abschließend ein kurzer Blick auf therapeutische Settings gerichtet. Grundlage dieser Arbeit bildet das gemeinhin als Standardwerk anerkannte Buch "Das Borderline-Syndrom" von Christa Rohde-Dachser.
Kernberg Otto F.: Borderline-Störungen und pathologischer Narzissmus, suhrkamp 2002, ISBN 978-3-518-28029-4. Klappentext: Kernbergs systematische Analyse der Borderline-Störungen – ihrer Psychopathologie, Diagnose, Prognose und Therapie – verbindet Praxisnähe mit stringenter theoretischer Konzeptualisierung und dürfte in beiden Hinsichten die bisher beste und eingehendste Darstellung dieser Formen psychischer Störungen sein. (ZB Zürich, GGN79956, Freihand 02)
Kernberg Otto F., Dulz Birger, Sachsse Ulrich et al: Handbuch der Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Schattauer 2000, ISBN 978-3-794-51850-0. Klappentext: Wie ist der aktuelle Stand der Wissenschaft bei Borderline-Störungen?- Entwickeln sich Borderline-Störungen zum Massenphänomen?- Wie stellen sich Abwehrmechanismen und Objektbeziehungsgestaltung dar?- Welche Testdiagnostik ist für die Diagnostik und Therapieevaluation aufschlussreich und valide? - Welche Rolle spielen Realtraumatisierungen in Ätiologie und Therapie?- Wie bedeutsam ist die frühkindliche Entwicklung bei der Entstehung einer Borderline-Störung? - Was ist über die Familie, über Paarbeziehungen, über soziologische Faktoren bekannt?- Existieren neurobiologische und genetische Befunde zu Borderline-Störungen? - Welche systematischen Therapiemethoden - ob psychodynamisch, verhaltenstherapeutisch, gesprächspsychotherapeutisch oder psychopharmakologisch - sind wirksam?- Welche spezifischen Vorgehensweisen sind bei der stationären Borderline-Therapie relevant?- Welche Befunde liegen zu Prognose sowie Langzeitverlauf bei Borderline-Störungen vor? Diese Fragen aus den Bereichen wissenschaftliche Grundlagen, Diagnostik, Therapie, Bedeutung von Familie und Gesellschaft stellen nur einen Ausschnitt aus dem Themenspektrum des einzigartigen neuen Handbuchs dar. Unter der Federführung von Otto Kernberg, Nestor im Bereich der Persönlichkeitsstörungen, sowie Birger Dulz und Ulrich Sachsse, beide Autoren erfolgreicher psychiatrischer Fachbücher, gibt eine Elite prominenter internationaler Autoren kompetente Antworten: Mit DSM-IV-Merkmalskatalog der Borderline-Persönlichkeitsstörung (301.83) und ICD-10-Kriterien der Borderline-Persönlichkeitsstörung (F60.31). Das Standard- und Referenzwerk für alle Psychiater und Psychotherapeuten, Nervenärzte, klinische Psychologen, psychologische Psychotherapeuten. (ZB Zürich, GGN20772, Freihand 02)
Kernberg Otto F.: Psychodynamische Therapie bei Borderline-Patienten, Verlag Hans Huber 1993, ISBN 978-3-456-82199-3. Klappentext: Kein Name ist so eng verknüpft mit der Borderline-Thematik wie derjenige von Otto F. Kernberg. Sein lange erwartetes Buch stützt sich auf viele Jahre klinischer Forschung. Zahlreiche Fallgeschichten illustrieren, wie diese Therapie funktioniert und welche theoretischen Überlegungen der Behandlungstechnik zugrunde liegen. - Robert S. Wallerstein, Präsident der American Psychoanalitical Association (ZB Zürich, GGN40050, Freihand 02)
Kernberg Otto F.: Narzissmus, Aggression und Selbstzerstörung, Klett-Cotta Verlag 2006, ISBN 978-3-608-96009-9. Klappentext: Dieses Buch vermittelt neue Erkenntnisse über den Ursprung schwerer Persönlichkeitsstörungen, ihre Klassifikation, Differenzialdiagnose und Behandlung. Spezifische Komplikationen wie Suizidalität und Essstörungen werden untersucht und neue Erkenntnisse über ihre Behandlung vorgestellt. Der Autor gibt Einblicke in die Methodik, Indikation, aber auch in die Grenzen der übertragungsfokussierten Psychotherapie für diese Patienten. Er beschreibt die neuesten Entwicklungen der Behandlungstechnik im Licht der Forschungen des Instituts für Persönlichkeitsstörungen der Cornell University Medical School. Dem praktisch tätigen Therapeuten wie auch dem eher wissenschaftlich interessierten Leser macht dieses Buch Mut, sich mit den schwierigen Fällen, die in der Psychiatrie, Forensik und der Jugendhilfe sowie im klinischen Alltag auftreten, auseinanderzusetzen. (ZB Zürich, HGN4918, Freihand 02)
Kernberg Otto F., Buchheim Peter, Dulz Birger: PTT 2002 / 1. Das Borderline-spezifische therapeutische Setting, Schattauer 2002, ISBN 978-3-794-51914-9. Klappentext: Aus dem Inhalt: Joachim Küchenhoff: Tagesklinische Behandlung von Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Birger Dulz, Rainer Thomasius: Stationäre Psychotherapie von Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Dankwart Mattke: Gruppenpsychotherapie bei Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Ulrich Schmidt: Musiktherapie bei Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Agnes Schneider-Lehmann, Hans Abeken: Der Umgang mit dem Behandlungsrahmen in der übertragungsfokussierten psychodynamischen Therapie von Borderline-Persönlichkeitsstörungen.
Leichsenring Falk: Borderline-Stile. Denken, Fühlen, Abwehr und Objektbeziehungen – eine ganzheitliche Sichtweise, Verlag Hans Huber 2003, ISBN 978-3-456-83953-0. Klappentext: " Das bekannte, für die Neuauflage aktualisierte Buch verbindet wie kein anderes moderne psychoanalytische Theorie, kognitive Psychologie und empirische Forschungsmethodik. Die verschiedenen "Borderline-Stile" und daraus ableitbaren Interventionsstrategien werden dargestellt." (ZB Zürich, GGN82222, Freihand 02)
Lohmer Mathias: Borderline-Therapie. Psychodynamik, Behandlungstechnik und therapeutische Settings, Schattauer 2005, ISBN 978-3-794-52382-5. Klappentext: Anschaulich, praxisnah und mit vielen Fallbeispielen beschreibt dieses Buch die spezifischen Erlebnisweisen von Borderline-Patienten, analysiert typische Interaktionsmuster zwischen Patient und Therapeut und stellt hilfreiche Strategien für den Umgang mit schwierigen Behandlungssituationen vor. Mathias Lohmer, einem der erfahrensten Borderline-Therapeuten im deutschsprachigen Raum, gelingt in seinem Buch (entfällt: die Synthese sich ergänzender Methoden, die sowohl einem grundsätzlichen psychoanalytischen Ansatz als auch den therapeutischen Bedürfnissen der einzelnen Patienten entspricht) eine konkrete und verständliche Darstellung eines modernen psychodynamischen Ansatzes der Borderline-Therapie. Auf der Grundlage (entfällt: des psychodynamischen Ansatzes) der übertragungsfokussierten Psychotherapie (TFP) bezieht der Autor schulenübergreifend andere Behandlungsansätze, wie z.B. die Traumatherapie und die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), mit ein. (neu:) Mit einem organisationsdynamischen Ansatz beleuchtet das Buch darüber hinaus die spezielle Dynamik von Teams und Organisationen in der Arbeit mit Borderline-Patienten. Nach nur zwei Jahren erscheint das Buch jetzt in der zweiten Auflage, aktualisiert und ergänzt u. a. um das Kapitel TFP und DBT im Dialog".»Dieses Buch bietet einen erfrischenden, grundlegenden, klaren und umfassenden Überblick über den gegenwärtigen Stand von Psychopathologie und psychodynamischem Verstehen sowie psychotherapeutischen Behandlungsansätzen bei schweren Persönlichkeitsstörungen... Ich empfehle dieses Buch wärmstens allen Therapeuten - unabhängig von ihrem eigenen theoretischen Hintergrund -, die Patienten mit schweren Persönlichkeitsstörungen behandeln; weiterhin stellt es einen exzellenten Beitrag für Therapeuten dar, die an der Praxis der übertragungsfokussierten Psychotherapie (TFP) interessiert sind, da der Gesichtspunkt dieses Behandlungsansatzes und seine klinisch-methodischen Möglichkeiten in diesem Buch in besonders eindrucksvoller Weise herausgearbeitet und erweitert werden.« Otto F. Kernberg (ZB Zürich, GGN87304, Freihand 02)
Masterson James F.: Psychotherapie bei Borderline-Patienten, Klett Cotta 1998, ISBN 978-3-608-95874-4. Klappentext: Neben dem Problem des Narzissmus rückte in den letzten Jahren die Erforschung der psychischen Störung, die man heute als Borderline-Syndrom bezeichnet, immer stärker in den Mittelpunkt des Interesses. James Masterson entwickelt, ausgehend von den Forschungen Mahlers und Kernbergs, ein klares Konzept dieser Krankheit und ihrer Entstehungsgeschichte. Und es gelingt ihm, die theoretischen Erkenntnisse in ein durch langjährige Erfahrung erprobtes Behandlungsmodell umzusetzen. „Für all diejenigen, die glauben, dass Therapie eine humanistische wie auch eine wissenschaftliche Disziplin sei, sollte Mastersons Buch zur Pflichtlektüre werden.“ P. Giovacchini. (ZB Zürich, GGN42918, Freihand 02)
Meinhart Thomas: Exemplarische Untersuchung des Hilfesuchverhaltens von Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung – Ein Fragebogenprojekt, GRIN Verlag 2007, ISBN 978-3-638-74220-7. Abstract: Patientinnen und Patienten mit der Diagnose Borderline Persönlichkeitsstörung (ICD10, F.60.31) gelten in den psychiatrischen Versorgungssystemen häufig als "heavy-user". Dies meint sie würden psychiatrische, aber auch nicht-psychiatrische Hilfesysteme überdurchschnittlich häufig und nicht selten unregelmäßig in Anspruch nehmen. Eine Betreuungskontinuität wird dabei oft unterlaufen. Eine ordentliche Hilfeplanung und Koordinierung stationärer und ambulanter, medizinischer und nicht-medizinischer Hilfen erschwert. Beziehungsabbrüche und der häufige Wechsel von Bezugspersonen wie Ärzten, Therapeuten, Sozialarbeitern etc. ist eine Folge. Ferner fallen erhöhte Kosten durch wiederholte Inanspruchnahme von Sozialleistungen an. Bohus und Barthruff beziffern die direkten Kosten die durch die Behandlung von PatientInnen mit einer Borderlinepersönlichkeitsstörung anfallen auf ca. 15% des gesamten Budgets der psychiatrisch/psychotherapeutischen Versorgung. Dabei handelt es sich vor allem um Kosten welche durch stationäre Behandlungen entstehen. Gleichzeitig scheint die Wirksamkeit vieler therapeutischer Verfahren eher fragwürdig zu sein.
Mentzos Stavros, Münch Alois: Borderline-Störung und Psychose, Vandenhoeck & Ruprecht 2001, ISBN 978-3-525-45106-9. Klappentext: Parallelen zwischen Borderline-Störung und Psychose. Auf der Basis neuester klinischer und neurobiologischer Erkenntnisse werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Borderline-Störung und der Psychose herausgearbeitet. Der Begriff Borderline-Störung rührt von der früheren Auffassung her, dass diese Erkrankung an der Grenze zur Psychose angesiedelt sei. Nachdem man sich davon entfernt hatte, rücken heute Borderline-Störung und Psychose wieder ein Stück näher zusammen: Sowohl bei Borderline-Patienten als auch bei psychotisch Kranken wurden frühe schwere Traumatisierungen oder traumatisierende psychosoziale Bedingungen gefunden. Auch auf neurobiologischer Ebene verweisen die Erkenntnisse von der Plastizität des Gehirns auf psychosomatische Aspekte beider Krankheitsbilder. Aus dieser neu gewonnenen Perspektive können sowohl die Verwandtschaft als auch die Unterschiede der psychotischen und der Borderline-Psychodynamik unbefangener und differenzierter untersucht werden. Mit Beiträgen von Michael Dümpelmann, Tiefenbrunn-Göttingen, Stavros Mentzos, Frankfurt a. M., Christa Rohde-Dachser, Frankfurt a. M., Hildegard Wollenweber, Wiesbaden. (ZB Zürich, GGN73574, Freihand 02)
Natho Frank: Borderline – gestört. Systemische Arbeitsweisen in Bereichen der Jugendhilfe, Gamus 2002, ISBN 978-3-980-76491-9. Vorwort: Die so genannten schwierigen Klienten gibt es in jeder Jugendhilfeeinrichtung. Diese oftmals psychisch gestörten Kinder und Jugendlichen stellen eine grosse Herausforderung für Erzieher und Sozialarbeiter dar. Dass sich für erzieherische Vorgehensweisen vor allem systemische Ansätze als besonders nützlich erweisen, soll in diesem Buch dargestellt werden. Verschiedene systemische Herangehensweisen werden in der konkreten Arbeit mit einem borderline-gestörten Mädchen beschrieben.
Systemische Herangehensweisen zeichnen sich insbesondere durch eine konsequent ressourceorientierte Grundhaltung aus. Wie sich dieser Ansatz speziell in der Heimerziehung umsetzen lässt, wird aus den Perspektiven Erziehung, Supervision und Beratung dargestellt. Das Buch beschreibt in erster Linie Erfahrungen aus der Praxis, die verknüpft werden mit der Darstellung einiger theoretischer Hypothesen und Erkenntnisse zur Borderline-Störung und zu systemischen Arbeitsweisen.
In meiner Tätigkeit als systemischer Supervisor habe ich erfahren, wie schnell Erzieher und Sozialarbeiter in der Arbeit mit persönlichkeitsgestörten Kindern und Jugendlichen an ihre Grenzen kommen und wie gross dennoch ihre Bereitschaft ist, die Grenzen im Interesse ihrer Klienten zu erweitern. Dieses Buch soll Erzieher und Sozialarbeiter im Heimkontext ermutigen, sich auf die Arbeit mit den schwierigen und verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen einzulassen. (ZB Zürich, GGN75769, Freihand 02)
Padlesak Sonja, Urban Karl, Kernberg Otto F.: Borderline-Erkrankungen. Konzepte und Wirksamkeit bei stationärer Therapie, facultas 2004, ISBN 978-3-850-76662-3. Klappentext: Das Therapiezentrum Ybbs ist eine der renommiertesten Kliniken für Boderline-Störungen und hat beachtliche Therapieerfolge vorzuweisen. Dieser Band beschreibt Konzepte und Arbeitsweisen des stationären Teams und stellt – in Anlehnung an Kernberg – theoretische Überlegungen zu ihrer Wirksamkeit an. In einem zweiten Teil werden die Therapieerfolge anhand von Ergebnissen aus einer Längsschnittuntersuchung dargestellt und interpretiert. Sie zeigen deutlich, dass psychostrukturell eine Veränderung in Richtung einer höheren – d.h. neurotischen – Organisation festgestellt werden kann. Da stationäre psychotherapeutische Arbeit Teamarbeit ist, richtet sich diese Darstellungen an Ärzte ebenso wie an Krankenpflegepersonen, Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und alle anderen stationär beschäftigen Berufsgruppen. (ZB Zürich, GGN90771, Freihand 02)
Peichl Jochen: Die inneren Traum-Landschaften. Borderline – Ego-State – Täter-Introjekt, Schattauer 2006, ISBN 978-3-794-52521-8. Klappentext: Störungsspezifisches Denken und Handeln in der Therapie von Patienten mit traumabasierten psychischen Erkrankungen haben in den letzten Jahren den Austausch und die gegenseitige Achtung zwischen den Therapieschulen gefördert. Angesichts der Komplexität der Störungen und der über lange Zeit geringen Behandlungserfolge waren Therapeuten gezwungen, über alle ideologischen Schulgrenzen hinweg innovative Wege des Verstehens und der Behandlung zu finden. Befreit von der Last enger Denkschablonen weitet sich der Blick auf eine Landkarte, die in den letzten Jahren über die inneren Trauma-Landschaften unserer meist schwer leidenden Patientinnen und Patienten angelegt wurde. Dieses Buch ist ein Wegweiser durch die Trauma-Landschaften der Forschung, der Methoden, der Theorien, der Therapien und der Sichtweisen, der den Leser zu verschiedenen "Denk"-Würdigkeiten und Landstrichen im Trauma-Land führt: Trauma und Neurobiologie, die Ursachen der Borderline-Störung, die Ego-State-Therapie von John und Helen Watkins, die Arbeit mit Täter-Opfer-Introjekten, die Polyvagaltheorie von Steven Porges und die fantastische Welt der Spiegelneurone. Eine komplexe Momentaufnahme in einer sich rasant ändernden Wissenswelt zu den wichtigen Menschheitsthemen: Liebe und Bindung, aber auch Trauma und Hass. - Wegweiser durch die gesamte heutige Landschaft der Trauma-Therapie. - Schulenübergreifende Bündelung der Themen Borderline-Störung, Ego-State-Theorie und Täter-Opfer-Introjekt. - Abhandlung komplexer Zusammenhänge in verständlicher Sprache. (ZB Zürich, HGN4780, Freihand 02)
Rahn Ewald: Umgang mit Borderline-Patienten, Psychiatrie-Verlag 2007, ISBN 978-3-88414-361-2. Klappentext: Die Borderline-Persönlichkeitsstörung stellt in der Beziehungsgestaltung hohe Anforderungen an die psychiatrisch Tätige. Die ambivalenten und schnell wechselnden Gefühle der Betroffenen führen auch bei den Helfenden immer wieder zu inneren Widersprüchen. (ZB Zürich, GGN78511, Freihand 02)
Reicherzer Markus, Kraemer Sibylle (Hrsg.): Psychotherapie für die Praxis: Borderline-Störung. Störungsspezifische Behandlungskonzepte, CIP Medien 2006, ISBN 978-3-932-09642-6. Klappentext: Dieser Band entwickelte sich im Anschluss an eine Tagung zum Thema Borderline-Störung in München im Jahre 2003. Ein hohes Inanspruchnahmeverhalten bezüglich therapeutischer Hilfen einerseits und die störungsspezifischen Herausforderungen andererseits erfordern die intensive Auseinandersetzung mit der Störung. In den letzten Jahren konnte unser Verständnis durch intensive wissenschaftliche Bemühungen erfreulicherweise deutlich verbessert werden. Dies findet sich in den in diesem Band geschilderten therapeutischen Ansätzen wieder, in denen viele Entwicklungen, Erkenntnisse und Möglichkeiten auch für andere Störungsbilder stecken.
Die Besonderheit dieses Buches besteht in der Darstellung und Diskussion zweier recht verschiedener, dennoch aufeinander zugehender Behandlungsansätze. Das um eine dialektische Weltanschauung und Zen-Elemente bereicherte kognitiv verhaltenstherapeutische Therapiekonzept der dialektisch behavioralen Therapie (DBT) und der tiefenpsychologisch fundierte Zugang der übertragungsfokussierten Psychotherapie (TFP) sind derzeit die besten empirisch geprüften und dem komplexen Störungsbild angemessenen Behandlungsprogramme.
Sie werden praxisnah und aktualisiert dargestellt und regen sicher eine kreative Auseinandersetzung und Diskussion zum Thema Borderline-Störung an. (ZB Zürich, HGN6104, Freihand 02)
Reinert Thomas: Therapie an der Grenze: die Borderline-Persönlichkeit. Modifiziert-analytische Langzeitbehandlungen, Klett Cotta 2004, ISBN 978-3-608-89730-2. Klappentext: Im Gegensatz zu den bekannten Ansätzen von Kernberg und Linehan stellt Reiner nicht die isolierte Krankheit ins Zentrum der Behandlung, sondern den ganzen Menschen in seiner unverwechselbaren Individualität. Diese personale Haltung, von Alfred Adler als analytische Individualpsychologie ausformuliert, ermöglicht eine tiefere Form der Kontaktaufnahme zum Patienten. Weil die Borderline-Persönlichkeitsstörung auf einer - in die frühe Kindheit zurückreichende - Beziehungsstörung beruht, ist es sinnvoll, genau an diesem Punkt anzusetzen und positive Formen der Beziehungserfahrung zu ermöglichen. Körpertherapeutische und kreative Interventionen führen dabei in Tiefenschichten der Psyche, die mit der nur sprechenden Psychotherapie nicht erreichbar sind. Das steigende Interesse der Fachvertreter verweist auf die Brisanz des neuen Konzeptes, das hier mit Fallvignetten und Patientenbildern als abgeschlossener Behandlungsansatz dokumentiert wird. (ZB Zürich, GGN79946, Freihand 02)
Remmel Andreas, Kernberg Otto F., Vollmoeller Wolfgang, Strauss Bernhard: Handbuch Körper und Persönlichkeit. Entwicklungspsychologie, Neurobiologie und Therapie von Persönlichkeitsstörungen, Schattauer 2006, ISBN 978-3-7945-2411-2. Klappentext: Das "Handbuch Körper und Persönlichkeit" ist ein schulenübergreifendes "State-of-the-Art"-Buch zur Diagnostik und Therapie von Persönlichkeitsstörungen. Das in seiner Art aussergewöhnliche Praxis-Handbuch integriert Beiträge aus Neurobiologie, Verhaltensmedizin, Psychoanalyse, klinischer Bindungstheorie, kognitiver Theorie und Schematheorie. Damit bietet es einen Schlüssel zum Verständnis von Kernmerkmalen gestörter Entwicklung bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen.
In seinem forschungsorientierten Teil beschreibt das Handbuch auf breiter empirischer Basis die Bedeutung und Verschränkung genetischer Dispositionen und Temperamentsfaktoren mit unsicheren Bindungserfahrungen und Traumatisierungen. Die Autoren erläutern die Bedeutung von Bindungs- und Körperrepräsentationen, von kognitiv-emotionalen Netzwerken und handlungsleitenden Schemata sowie deren psychobiologische Grundlagen. Damit ebnen die Beiträge den Weg zum Verständnis von Störungen der Identität, der Affektregulation, Körperrepräsentation, Impulskontrolle und interpersonellen Beziehungen. In dem praxisorientierten Teil stellen führende Vertreter aktueller Therapieverfahren das bewährte Vorgehen z.B. bei der TFP, bei der DBT sowie bei der Körperpsychotherapie zur Behandlung von Borderline-Syndromen und Posttraumatischen Belastungsstörungen vor. Das Buch schliesst mit Überlegungen zur Therapie und Prävention von Persönlichkeitsstörungen im Kindes- und Jugendalter und zu symptomorientierten pharmakotherapeutischen Behandlungsstrategien bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen. (ZB Zürich, HGN3417, Freihand 02)
Renneberg Babette (Hg.): Borderline-Persönlichkeit, Dustri-Verlag 2003, ISBN 978-3-899-67091-2. Klappentext: Der Band liefert einen Einblick in die aktuelle Diagnostik und Therapie der Borderline Persönlichkeitsstörungen. Hauptmerkmal der Krankheit ist ein durchgreifendes Verhaltensmuster von Instabilität im Bereich der Emotionen und der zwischenmenschlichen Beziehungen mit ausgeprägter Impulsivität. Die international am häufigsten angewandte störungsspezifische Therapieform ist die dialektische Verhaltenstherapie. Sie kombiniert klassische VT-Techniken wie Verhaltensaufbau, Exposition und kognitive Therapie mit Strategien wie Akzeptanz und Dialektik.
Rentrop Michael, Reicherzer Markus, Bäuml Josef: Psychoedukation Borderline-Störung. Manual zur Leitung von Patienten- und Angehörigengruppen, Urban & Fischer 2006, ISBN 978-3-437-22746-2. Klappentext: Dieses Manual hilft Ihnen dabei psychoedukative Gruppen zum Thema Borderline-Störung selbst zu leiten. Das Manual erklärt: wie Sie die Inhalte strukturieren und präsentierten; wie Sie anhand eingängiger Erklärungsmodelle die Krankheit laienverständlich vermitteln; wie Sie mit den Teilnehmern "Wege aus der Abhängigkeit" erarbeiten können; welche Probleme in der Gruppensituation auftreten und wie Sie diese lösen; welche wissenschaftlichen Studien die Effizienz des Konzepts belegen. Alle Arbeitsmaterialien sind auf der beiliegenden CD enthalten, für den direkten praktischen Gebrauch in der Klinik.
Rohde-Dachser Christa: Das Borderline-Syndrom, Verlag Hans Huber 2004, ISBN 978-3-456-84087-1. Klappentext: Die klassische Darstellung der Borderline-Störung, ihrer Genese, Diagnose und Therapie. Das klinische Erscheinungsbild der Borderline-Erkrankungen und die zugrundeliegende Ich-Pathologie werden beschrieben. Für die siebte Auflage wurde das Buch vollständig überarbeitet und erweitert. Der Anhang enthält eine Fassung des Diagnostischen Interviews für Borderline-Patienten (DIB-R). (ZB Zürich, GGN86283, Freihand 02)
Rom Josi: Identitätsgrenzen des Ich, Vandenhoeck & Ruprecht, 2007. ISBN 978-3-525-49103-4. Klappentext: Ein Wegweiser durch Grenzgebiete des Selbst. Verfolgungswahn, Allmachtsgefühle, eine verzerrte Selbstwahrnehmung, ausgeprägte Stimmungswechsel - wie geht man mit Menschen um, die sich an den Grenzen ihrer eigenen, sich auflösenden oder ständig verändernden Identität bewegen? Wie kann man ihnen helfen? Menschen, die an Schizophrenie oder an einer Borderline-Störung leiden, bewegen sich an und um die Grenzen ihrer eigenen, sich auflösenden oder fluktuierenden Identität. Ausgehend vom Drei-Instanzen-Modell von Freud zeigt dieses Buch an einem einfachen Konzept des Ich, besonders der Ich-Grenze, die Unterschiede zwischen beiden Erkrankungen sowie deren klinische Relevanz auf. Psychopathologie und Psychodynamik von Schizophrenie und Borderline-Störung werden dargestellt. Eingestreute Fallbeispiele bauen eine Brücke von der Theorie zum betroffenen Menschen. Tiefes Verständnis für fremde Welten, geduldige Annäherung sowie der feinfühlige Umgang mit Menschen, die sich in psychotischen oder psychosenahen Zuständen befinden, stehen im Mittelpunkt. Im Hauptteil zeigt ein künstlich-chronologischer Therapieverlauf, wie verschieden eine therapeutische Beziehung zu einem Menschen, der an einer schizophrenen oder Borderline-Störung leidet, aufgebaut, erhalten und konstruktiv entwickelt werden kann. Fragestellungen des Therapeutenalltags werden dabei für jede Therapiephase analysiert und mögliche Wege aus Dilemma-Situationen aufgezeigt. Abschluss, Trennung und die Zeit nach der Therapie sind wichtige Themen, die das Kapitel abrunden. Dieses Buch ist kein Manual, sondern eine Orientierungshilfe. (ZB Zürich, HGN6537, Freihand 02)
Rosenfeld Herbert: Sackgassen und Deutungen. Therapeutische und antitherapeutische Faktoren bei der psychoanalytischen Behandlung von psychotischen, Borderline- und neurotischen Patienten, Klett Cotta Verlag 1990, ISBN 978-3-608-95929-1. Klappentext: Die von Melanie Klein entwickelte Theorie infantiler Objektbeziehungen hat entscheidend dazu beigetragen, das Verständnis psychotischer Übertragungsmechanismen zu ermöglichen und den Weg zu deren psychoanalytischer Behandlung zu ebnen. Die enge Verbindung stringenter theoretischer Analysen mit der Summe jahrzehntelanger praktischer Erfahrung machen dieses Werk von Herbert A. Rosenfeld zu einem Meilenstein auf dem Gebiet psychoanalytischer Psychosenforschung. (ZB Zürich, GGN9911, Freihand 02)
Schopf Gudrun: Borderline – was tun? Eine Hilfestellung für Pflegende, Ibicura 2004, ISBN 978-3-980-93042-0. Klappentext:
Ein kleiner Leitfaden für den Stationsalltag
Warum tun wir uns so schwer mit „Borderlinern“?
Wie gehe ich mit dem Wechselbad zwischen Überidealisierung und Entwertung um?
Wie viel Nähe ist ratsam und hilfreich? Was entlastet mich als Pflegekraft?
Auf diese und andere häufig gestellt Fragen versucht dieser Praxisleitfaden nicht unbedingt eine feststehende Antwort, sondern Impulse zur Selbstreflexion der eigenen Haltung zu geben.
Schwartz-Salant Nathan: Die Borderline-Persönlichkeit. Vom Leben im Zwischenreich, Patmos 2006, ISBN 978-3-491-69824-6. Klappentext: Vom Leben im Zwischenreich. Wie sieht die Psychotherapie eines Borderline-Erkrankten konkret aus? Die Borderline-Persönlichkeit wird von dem Psychotherapeuten Nathan Schwartz-Salant aus tiefenpsychologischer Sicht gedeutet. Unter Berücksichtigung der Gedanken C. G. Jungs gibt er eine Darstellung des Borderliners in Abgrenzung zur narzisstischen Persönlichkeit. Die Klärung vieler archetypischer Symbole und die klinischen Fallberichte machen die Lektüre interessant und anschaulich. (ZB Zürich, GGN68226, Freihand 02)
Steiner John: Orte des seelischen Rückzugs. Pathologische Organisationen bei psychotischen, neurotischen und Borderline-Patienten, Klett Cotta Verlag 1998, ISBN 978-3-608-91735-2. Klappentext: Das Buch beantwortet Fragen, vor denen Analytiker insbesondere bei der Behandlung von Borderline-Patienten immer wieder stehen: Wie können sie vorgehen, wenn Patienten sich seelisch extrem zurückziehen? Wenn das Leben von Patienten im Chaos zu erstarren droht und die Behandlung stagniert? Wie lassen sich die verschiedenen Formen seelischen Rückzugs analytisch verstehen?
Volkan Vamik D., Ast Gabriele: Eine Borderline-Therapie. Strukturelle und Objektbeziehungskonflikte in der Psychoanalyse der Borderline-Persönlichkeitsorganisation, Vandenhoeck & Ruprecht 1996, ISBN 978-3-525-45739-9. Klappentext: Diagnostik und Behandlung einer Borderline-Persönlichkeitsorganisation werden in diesem Buch ausführlich dargelegt bis hin zur Diskussion des bemerkenswerten Therapieerfolgs. Das gibt den Autoren die Möglichkeit, ihre frappierenden theoretischen Einsichten zur Borderline-Pathologie sinnfällig auszuführen und zu überprüfen. Der zweite Teil des Bandes ist der psychoanalytischen Behandlungstechnik gewidmet. Hochfrequente ambulante Therapien werden bei uns schwerlich möglich sein; die Grundlinien der Behandlungstechnik jedoch, die hier entwickelt werden, dürften die Ansicht und den Stil von Borderline-Therapien wesentlich verändern, auch in der Beziehung zwischen Analytiker und Patient. (INFODOC Zürich, 14999)
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