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Achtsamkeit

Was sind Skills?

Hören:

  • Hörmemory
  • In einer bestimmten Situation auf die Geräusche achten (beim Duschen, Kochen, Einschlafen, Zugfahren)
  • Nur auf ein bestimmtes Geräusch achten, wenn ich mich mit allen gleichzeitig überfordert fühle (z.B. nur Autos, nur Vogelstimmen, nur Menschen, …)
  • Welche Geräusche sind in diesem Augenblick um mich herum? (angefangen von 15 Sekunden bis eine halbe Stunde)


Sehen:

  • Postkarte, Poster, Blume, usw. beschreiben
  • Was in diesem Augenblick um mich herum geschieht (auch hier eventuell auswählen, worauf ich achten will). Zum Beispiel: im Bahnhof, Café, Botanischer Garten, Zoo, beim Spaziergang.


Riechen:

  • z.B. im Blumengarten, beim Essen, Trinken (Tee, Kaffee), Parfums in einer Drogerie, Tee-/Kaffeeladen, Körpercreme, frische Wäsche, beim Spazieren gehen (Unterschied zwischen Wald und Wiese), …


Schmecken:

  • Essen, Trinken, im Café, Bonbonladen, Schokolade, Obstsalat, usw.


Tasten:

  • Bei der Gartenarbeit, im Wald, auf einer Wiese: Wurzeln, Steine, Pflanzen, Moos, Baumrinde, Gräser, Schlamm, Sand, Humus, usw.
  • Den eigenen Körper befühlen
  • Die eigenen oder andere Füsse, Schultern, Arme, usw. massieren
  • Fussbad nehmen
  • Kimspiele (Sachen in ein Säckchen tun und später mit einer Hand erfühlen)
  • Mit japanischem Papierball spielen, ohne ihn zu zerdrücken
  • Sand- oder Kirschsteinsäckchen (auf der Heizung warmgemacht oder im Kühlschrank gekühlt)
  • Sich im Dunkeln im Zimmer herumtasten
  • Tastbuch (gibt’s bei Kinderbüchern oder selbst machen)
  • Teppich
  • Tiere
  • Verschiedene Bürsten
  • Verschiedene Stoffe


Atmen:

  • Atemzüge zählen (aber immer nur bis 10 zählen, da sonst fehlerloses Zählen zu wichtig werden könnte und man sich dann nur ärgert, wenn man sich verheddert).
  • Aufmerksam/bewusst ein- und ausatmen
  • Beim Ausatmen durch den Mund in einen Luftballon oder eine kleine Plastiktüte blasen (vor allem, wenn man zu Hyperventilation neigt)
  • Beim Ausatmen mit dem Oberkörper nach unten gehen („Elefant“)
  • Beim Gehen oder auch in Ruhe die Atemzüge zählen
  • Beim Joggen die Atemzüge zählen (z.B. 2 x ein, 2 x aus) und versuchen, das Ausatmen zu verlängern
  • Dem Atem folgen beim Hören von Musik. Dabei entweder versuchen, den eigenen Atemrhythmus beizubehalten oder versuchen, ihn der (langsameren) Musik anzupassen.
  • Tief einatmen, Luft anhalten, auf 4 zählen, dann ganz langsam ausatmen. Variante: Ausatmen mit einem Wort verbinden (z.B. Ent-span-nung, Aus-ru-hen, Ein-schla-fen. Das Wort sollte mindestens zwei Silben haben).
  • Tief ein- und ausatmen und dabei auf den Bauch achten: Die Hand auf den Bauch legen und dabei spüren, wie sich die Bauchdecke hebt und senkt.


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